Wie das Internetmagazin heise.de berichtet, scheinen sich die World of Warcraft Spieler über das Internetarsenal von Blizzard aufzuregen und sind der Meinung dass Blizzard den Datenschutz missachte.
Blizzard bietet über eine Webseite einen Service an, um Infos zu allen im Spiel befindlichen Charakteren abzurufen. Vor kurzem wurde außerdem ein RSS-Feed in Betrieb genommen. Mit diesen kann man praktisch den Charakter auf Schritt und Tritt "beobachten".
Viele "WoW"-Spieler sind mit dieser Art der Überwachung überhaupt nicht einverstanden. Das Problem besteht vor allem, das alle Charaktere auf dieser Webseite ersichtlich sind und der Spieler nicht die Möglichkeit besitzt, die Veröffentlichung zu unterbinden.
Die wahre Identität der Spielers bleibt aber weiterhin unbekannt. Der Mutterkonzern von Blizzard, Vivendi, erzielte im ersten Halbjahr 2009 13,2 Milliarden US-Dollar Umsatz.